neuer Anfang

Jetzt heizt es sich den Ängsten stellen. Jetzt kann ich das erreichen was ich wirklich will. Die Grundlagen sind für mich geschaffen. Es liegt nur an mir wie viel ich mich verändern will und wie viel ich kämpfen will. Ich sehe das nicht wie ein neuer Anfang, den hatte ich in der alten wg. Es ist eher eine Entwicklung. Im letzten Jahr habe ich vieles hinterfragt, ich habe alles verstand warum was so ist wie es ist. Und jetzt habe ich die Chance das umzusetzen. Endlich nach zwei Jahren. Ich freue mich so. endlich spüre ich wieder Sicherheit, ich habe Vertrauen in die Betreuer, und das Beste ist, ich werde gefordert. Ich hatte Angst, dass es hier genauso ist wie in der alten. Aber es stimmt nicht. Hier ist ein geschützter rahmen, wo einem auch nicht alles peinlich sein soll, weil alle hier Probleme haben und nicht perfekt sind. Es ist ein rahmen in dem man sich testen, sich ausprobieren, sich selber finden kann. Ich habe lange gebraucht um das zu finden. Aber im Moment bin ich glücklich. Ich hoffe, dass das auch so bleibt.

1 Kommentar 25.2.16 18:33, kommentieren

Werbung


manchmal musst du durch Dunkelheit gehen um wieder Licht zu finden

Meine Gefühle sind im Moment schwer zu identifizieren. In diesem Jahr ist schon so viel passiert und ich fühle mich als wäre jede Kraft in mir schon verbraucht. Jede Woche was anderes - jede Woche neue Vorstellungsgespräche, Hilfepläne, Infogespräche, Therapie. Ich darf jetzt Wohngruppe wechseln. Und die Geschichte, die ich immer erzähle, der Verlauf von meinen Krisen und Besserungs versuche, wird immer länger. In einer WG ist das Aufnahmeverfahren bisschen komplizierter und ich musste mit zur Team Sitzung. Acht fremde Leute die ich zum ersten mal gesehen habe, dürften mich löchern mit Fragen warum ich es nicht schaffe in die Schule zu gehen oder was mir die Klinik gebracht hat. Panik - Blackout - raus rennen - nicht mehr denken können. Waren meine Gedanken vorher. Aber meine ganzen Befürchtungen wurden nicht war. Ich saß da drinnen, es kamen fragen, ich habe nachgedacht und sie beantwortet. Ruhig - langsam und vorsichtig. Ein paar Menschen haben meine Panik vorher mitbekommen. Und sie wollten wissen wie es für mich war. Ich könnte denen nicht sagen, dass es schrecklich, so unglaublich schrecklich für mich war. Ich wollte kein Mitleid. Ich musste es ja machen. Wenn ich jetzt wieder dran denke würde ich am liebsten weinen.Aber um wieder festen Boden unter den Füßen zu bekommen, musst du manchmal dich trauen über tiefste Gräben und Meter hohe Steine zu gehen.

3.2.16 22:33, kommentieren


Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung